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Bezugnehmend auf die Umfrage zu Scorm-fähigen Autorentools sollen nachfolgend die meist gewählten Autorentools gelistet werden. (nicht repräsentativ aber richtungsweisend)

102 Personen nahmen an der Abstimmung teil. Da eine Mehrfachauswahl möglich war, wurden 124 Stimmen abgegeben.

Diese wurden wie folgt vergeben:

Platz 1. - Dynamic PowerTrainer von imc AG (65 votes)
Platz 2. - Lecturnity von imc AG (45 votes)
Platz 3. - eXeLearning von Auckland University of Technology (7 votes)
Platz 4. - mit jeweils einer Stimme teilen sich: courseGenie (m2studio), EasyProf (Daten+Dokumentation), HotPotatos (Half Backed Software), ToolBook (SumTotal), Director (Adobe), articulate, LON-CAPA

Bilder lesen lernen

Karl Dieter aus Doelker 2002„Ein Bild lesen heißt, seine Bedeutung ermitteln.“(1)

Dieser Artikel fordert die Herausbildung einer Bildlesekompetenz. Die Forderung ist nicht neu, erlangt aber in Zeiten des Lernens mit dem Web 2.0 aus der Sicht des Autoren wieder eine besondere Aktualität.

Bilder zu sehen stellt ein sinnliches Vergnügen dar, welchem der Mensch schon immer nachkam. Bilder zu lesen und kompetent für sich nutzbar zu machen ist eine Erweiterung, ein Ressort, welches es noch in seiner Breite und Tiefe zu erschließen gilt. Durch eine solche Erschließung würde dem sinnlichen Vergnügen die Komponente von Wahrnehmungsbildung hinzugefügt. Um Bilder lesen zu können, bedarf es einiger zu entwickelnder Fähigkeiten und Aufmerksamkeiten. Der Schrift und Sprache ähnlich, aber nicht gleich, handelt es sich vielmehr um eine Art variierbarer Anleitung zur bewussteren Wahrnehmung, um den Hinseher und Zuschauer zum Durchschauer werden zu lassen. Dazu werden im Folgenden nun DOELKERs (2002) Arbeitshypothesen zum Bildumgang erläutert (die aus Sicht des Autoren besonders themenrelvant sind und gute Ansätze bilden) .

Twitteriki - Microblogging im Hochschulkontext

Twitteriki - Microblogging im Hochschulkontext am Beispiel von "Twitter" Mikroblogging bezeichnet eine spezielle Variante des Bloggens, gepaart mit Instant Messaging Ambitionen. Die Benutzer haben lediglich 140 Zeichen zur Verfügung um einen Blogpost abzusetzen und zu veröffentlichen. Eine der bekanntesten Microblogging Dienste ist "Twitter". Aber auch andere Anbieter haben den rasch wachsenden Markt - zur Veröffentlichung von Texten in Sprechblasenlänge - für sich erkannt (z.B. Jaiku, Plitter, Frazr, Dukudu, Wamadu oder niimo). Eine prominente Position erreichte das Microbloggingtool Twitter im US-Wahlkampf von Barack Obama. Auch hierzulande twittern einige wenige Politiker, jedoch eher mit mäßigem Erfolg.

Getupperte Vorlesungen > eLectures

„Wenn ich meine Vorlesungen aufzeichne, dann kommen doch keine Studierenden mehr zum Präsenzunterricht.“ lauten einige Meinungen zur Bereitstellung so genannter eLectures. Nun ja, vielleicht stimmt das (obwohl die Ergebnisse vorliegender Studien dem eher widersprechen), aber vielleicht bedarf es auch einer zeitgemäßen Anpassung der eigenen Lehrmethodik.

Inverted Classroom mit mathematischen YouTube-Videos

Whiteboard"Die Lehre eines modernen Professors ist dann richtig gut, wenn der Hörsaal halb leer ist." (Quelle) Auch bei Professor Dr. Jörn Loviscach sitzen öfter mal nur knapp die Hälfte aller Studierenden im Hörsaal. Verantwortlich dafür ist er selbst, denn er stellt seit dem Sommersemester 2009 seine klassischen Vorlesungen der MINT-Fächer für alle Interessierten frei ins Internet. Das dieses virtuelle Angebot sehr gute Resonanz findet lässt sich aus den derzeit ca. 10.000 Abonementen seines Youtube-Channels ablesen. Mit 5 Mio. Videoaufrufen, die sich auf ca. 1800 Videos verteilen wird hier sicherlich ein einmaliger, videobasierter mathematischer Baukasten zur Verfügung gestellt. Die Videos entsehen direkt in der Lehrveranstaltung und werden zeitnah online gestellt.